Dein Monatsbudget, klar aufgeteilt
Haushaltsrechner: Kann ich mir das leisten?
Was bleibt nach deinen Kosten und dem geplanten Sparen? Rechne mit deinen tatsächlichen Einnahmen – ohne pauschale Bewertung deines Lebensstils.
Beispielwerte sind vorausgefüllt. Ersetze sie durch deine eigenen Beträge. Alle Ergebnisse beziehen sich auf einen Monat; Centbeträge sind möglich, zum Beispiel 1.234,56.
Zum MonatsergebnisDeine tatsächlichen Einnahmen
Tatsächlich verfügbares Einkommen des Haushalts nach Steuern und Abgaben. Ungewisse Boni nicht fest einplanen.
Beim Wechsel bleibt derselbe Jahresbetrag erhalten. Jahreswerte werden für das Ergebnis durch zwölf geteilt und auf Cent gerundet. Bei unregelmäßigen Einnahmen ersetzt der Durchschnitt keinen Zahlungsplan.
Nur tatsächlich erhaltenes Kindergeld, das im Nettoeinkommen oben noch nicht enthalten ist. Sonst 0 eintragen. Wir unterstellen keinen Anspruch anhand der Kinderzahl.
Deine Kosten pro Monat
Ohne Sparpläne. Jede Zahlung nur einmal eintragen; wenn nichts anfällt, 0 stehen lassen.
Zum Beispiel jährliche Versicherungen oder absehbare Reparaturen – nur soweit nicht schon oben berücksichtigt. Ein Zwölftel wird als monatliche Rücklage für diese Kosten abgezogen.
Dein Sparziel pro Monat
Zum Beispiel Notgroschen, ETF-Sparplan oder sonstiger Vermögensaufbau. Nicht noch einmal die Rücklage für Jahreskosten eintragen. Sparen wird separat gezeigt, nicht als Konsum bewertet.
Noch nicht verplantes Monatsbudget
725,00 €
Pro Monat nach Kosten und geplantem Sparen
- Einnahmen pro Monat
- 2.800,00 €
- Laufende Kosten pro Monat
- 1.875,00 €
- Rücklage für Jahreskosten pro Monat
- 0,00 €
- Nach Kosten, vor dem Sparen
- 925,00 €
- Geplantes Sparen pro Monat
- 200,00 €
- Nach Kosten und Sparen
- 725,00 €
Bevor du etwas zusätzlich ausgibst
Sind alle regelmäßigen und jährlichen Zahlungen enthalten? Ist dein Notgroschen vorhanden oder im Sparziel eingeplant? Der Rechner kennt weder dein Vermögen noch deinen nötigen Sicherheitspuffer. Ein positiver Restbetrag allein beweist deshalb nicht, dass eine Anschaffung oder ein Kredit tragbar ist.
Inhaltsverzeichnis
Was zeigt dir der Haushaltsrechner?
Du vergleichst dein verfügbares Monatseinkommen mit deinen laufenden Kosten, einer Rücklage für jährliche Kosten und deiner geplanten Sparrate. Entscheidend sind zwei verschiedene Fragen: Reicht das Geld für deine Kosten? Und bleibt genug für dein Sparziel?
Das Ergebnis ist eine Planung auf Basis deiner Eingaben, kein Kontoauszug und keine Garantie. Bestehendes Vermögen, Schuldenstände und unvorhergesehene Kosten kennt der Rechner nicht.
Auf den Punkt
- Kosten und Sparen trennen: Eine Überweisung auf dein Sparkonto ist keine Konsumausgabe.
- Sparspielraum erkennen: Einkommen minus erfasste Monatskosten und Rücklagen für Jahreskosten zeigt den Betrag vor dem geplanten Sparen.
- Nicht doppelt zählen: Bereits enthaltenes Kindergeld und eingeplante Rücklagen nicht ein zweites Mal addieren.
- Ergebnis einordnen: Ein nicht gedecktes Sparziel ist etwas anderes als ungedeckte Kosten.
So trägst du deine Einnahmen und Kosten ein
1. Nettoeinkommen und tatsächliches Kindergeld
Gib dein verfügbares Nettoeinkommen monatlich oder jährlich ein. Der Jahresbetrag wird durch zwölf geteilt und für das Monatsergebnis auf Cent gerundet. Beim Wechsel der Anzeige bleibt derselbe Jahresbetrag erhalten. Plane unsichere Boni nicht als sichere Einnahmen ein. Das Ergebnis ist ein Monatsdurchschnitt und berücksichtigt nicht, wann einzelne Zahlungen tatsächlich eingehen.
Unter „Zusätzliches Kindergeld pro Monat“ trägst du den tatsächlichen monatlichen Zahlungseingang ein – nur soweit er im Nettoeinkommen oben noch nicht enthalten ist. Sonst trägst du 0 ein. Der Rechner unterstellt weder einen Anspruch noch einen Betrag anhand der Kinderzahl. Informationen zu Voraussetzungen und Höhe findest du bei der Familienkasse.
2. Kosten vollständig erfassen
Berücksichtige Wohnen, Energie, Mobilität, Essen, Versicherungen, Freizeit und sonstige Verpflichtungen. Erfasse bestehende Kreditraten als monatlichen Geldabfluss. Der Rechner zerlegt sie nicht in Zins und Tilgung; er ist eine Zahlungsplanung, keine Konsumstatistik.
Für jährliche Rechnungen und absehbare unregelmäßige Kosten gibt es das Feld „Zusätzliche unregelmäßige Kosten pro Jahr“. Trage dort nur Beträge ein, die noch nicht in den Monatskategorien berücksichtigt sind. Der Rechner zieht ein Zwölftel als monatliche Kostenrücklage ab, auf Cent gerundet. Eine früh im Jahr fällige Rechnung erfordert trotzdem rechtzeitig vorhandenes Geld.
Nutze Kontoauszüge als Grundlage. Im Ratgeber zum Haushaltsbuch findest du eine passende Vorgehensweise. Trage Rücklagen für dieselbe Ausgabe nicht gleichzeitig in einer Kostenkategorie, im Jahreskostenfeld und unter Sparen ein.
3. Sparrate getrennt planen
Unter „Geplantes Sparen pro Monat“ steht deine geplante Vermögensbildung, etwa ein Sparplan oder der Aufbau eines Notgroschens. Sie vermindert dein noch nicht verplantes Monatsbudget, ist aber nicht mit einem Verbrauch für Miete oder Lebensmittel gleichzusetzen.
Beispiel: Was bleibt von 2.800 Euro?
Bei 2.800 Euro Monatseinkommen, 1.875 Euro laufenden Kosten, keinen zusätzlichen Jahreskosten und 200 Euro geplanter Sparrate ergibt sich:
| Größe | Monatswert |
|---|---|
| Einkommen | 2.800 € |
| Laufende Kosten ohne Sparrate | 1.875 € |
| Rücklage für zusätzlich erfasste Jahreskosten | 0 € |
| Nach Kosten, vor dem Sparen | 925 € |
| Geplante Sparrate | 200 € |
| Nach Kosten und Sparen verbleibend | 725 € |
Die laufenden Kosten entsprechen rund 67,0 Prozent des Einkommens. Die geplante Sparrate entspricht rund 7,1 Prozent. Der noch nicht verplante Betrag von 725 Euro ist nicht automatisch bereits gespart.
Erhöhst du im selben Beispiel die Sparrate auf 1.000 Euro, fehlen dem Sparziel 75 Euro. Die Kosten sind trotzdem gedeckt. Erst wenn diese schon ohne Sparrate höher als dein Einkommen sind, besteht eine Kostenlücke.
Wie ordnet der Rechner das Ergebnis ein?
Der Rechner unterscheidet ungedeckte Kosten, ein nicht gedecktes Sparziel, ein vollständig verplantes Budget und einen verbleibenden Betrag. Er bewertet deinen Lebensstil nicht anhand pauschaler Einkommensquoten. Bei 0 Euro Einnahmen und 0 Euro Kosten lässt sich kein finanzieller Spielraum beurteilen.
Auch statistische Vergleichswerte brauchen die richtige Bezugsgröße: Die Destatis-Tabelle zu Konsumausgaben beschreibt Anteile an den gesamten Konsumausgaben. Das sind nicht automatisch Anteile am Einkommen.
Plane eine zugängliche Reserve für unerwartete notwendige Ausgaben. Ihre Höhe hängt von deinem Haushalt und deinen Risiken ab. Mehr dazu im Ratgeber Geld sicher anlegen.
Budgetaufteilung ist eine Orientierung
Bei der 50-30-20-Aufteilung werden beispielhaft 50 Prozent des Nettoeinkommens für notwendige Kosten, 30 Prozent für Wünsche und 20 Prozent für Sparen oder Schuldentilgung vorgesehen. Das ist kein verbindlicher Maßstab. Hohe Wohnkosten oder ein geringes Einkommen können eine andere Aufteilung erfordern. Der Rechner ordnet deine Ausgaben nicht automatisch diesen drei Gruppen zu.
Was tun bei einer Lücke?
Sparziel nicht gedeckt: Prüfe zuerst, welche Sparrate nach den notwendigen Kosten realistisch ist. Eine zu hoch angesetzte freiwillige Sparrate bedeutet nicht automatisch, dass du Schulden aufbaust.
Kosten höher als das Einkommen: Prüfe notwendige und veränderbare Kosten sowie mögliche zusätzliche Einnahmen. Bei anhaltenden Zahlungsproblemen kann eine anerkannte Schuldnerberatung helfen. Ein Monatsplan allein ersetzt keine Prüfung deiner Verbindlichkeiten.
Genau ausgeglichen: Sind Einnahmen und verplante Beträge gleich hoch, entsteht rechnerisch kein neues Defizit. Es bleibt aber kein zusätzlicher Puffer.
Prüfe auch Kontogebühren und ihre Bedingungen im Girokonto-Vergleich. Eine mögliche Ersparnis hängt von deinem bisherigen Konto und der Nutzung ab.
Was tun mit dem Überschuss?
Entscheide zuerst, welcher Teil für absehbare Kosten, eine Reserve oder die Rückzahlung von Schulden gebraucht wird. Geld für kurzfristige Ausgaben sollte nicht von schwankenden Börsenkursen abhängen.
Ein breit gestreuter Aktien-ETF kann für langfristige Ziele infrage kommen, wenn du Verluste tragen und Kursschwankungen aushalten kannst. Er garantiert weder Gewinn noch Kapitalerhalt. Im Ratgeber Portfolio aufbauen findest du Grundlagen zur Aufteilung. Kosten und Angebote für ein gewöhnliches Wertpapierdepot kannst du im Depotvergleich prüfen.
Für eine hypothetische langfristige Sparplanung kannst du anschließend den ETF-Sparplanrechner nutzen. Dessen Modellrechnung ist keine Renditeprognose.
Checkliste: Deine Finanzen optimieren
- Abgleichen: Prüfe deine Eingaben anhand tatsächlicher Kontobewegungen und jährlicher Verpflichtungen.
- Doppelzählungen vermeiden: Kindergeld, Kostenrücklagen und Sparrate jeweils nur einmal eintragen.
- Reserve einplanen: Verplane nicht jeden rechnerisch freien Euro, wenn unerwartete Kosten noch fehlen.
- Sparziel anpassen: Überweise nur einen Betrag, der nach deinen notwendigen Zahlungen tragbar ist.
- Regelmäßig aktualisieren: Passe den Plan an, wenn sich Einkommen, Miete oder andere Kosten ändern.
Häufig gestellte Fragen
Fazit: Erst Kosten, dann Sparziel
Ein realistischer Haushaltsplan trennt Kosten, geplantes Sparen und den verbleibenden Betrag. Im Beispiel stehen vor dem Sparen 925 Euro zur Verfügung, nach einer Sparrate von 200 Euro noch 725 Euro. Ob dieser Betrag genügt, hängt von den tatsächlich erfassten Kosten und deinen Reserven ab. Prüfe die Eingaben regelmäßig und passe dein Sparziel an deinen Haushalt an.
Quellen und Rechenweg
- Familienkasse – Kindergeld: Voraussetzungen und Höhe: Informationen zum Anspruch; im Rechner zählt der tatsächlich erhaltene, noch nicht im Einkommen enthaltene Betrag.
- Destatis – Konsumausgaben nach Einkommensdezilen, EVS 2023: Bezugsgröße der veröffentlichten Ausgabenanteile sind die gesamten Konsumausgaben.
Rechenweg: Monatliche Einnahmen minus laufende Monatskosten minus monatliche Rücklage für zusätzlich erfasste Jahreskosten ergibt den Betrag vor dem Sparen. Nach Abzug der geplanten Sparrate verbleibt das noch nicht verplante Budget oder eine Lücke. Jahreswerte werden durch zwölf geteilt und auf Cent gerundet; anschließend werden die Monatsbeträge in Cent verrechnet. Die Prozentangaben im Beispiel sind gerundet. Der Rechner bildet weder Zahlungszeitpunkte noch eine individuelle Finanz- oder Schuldnerberatung ab.


