Förderung einfach prüfen

Altersvorsorgedepot-Rechner 2027

Finde mit wenigen Angaben heraus, wie stark Förderung und Kosten dein Altersvorsorgedepot im Vergleich zu einem normalen ETF-Depot beeinflussen.

Du brauchst nur wenige Angaben
Alter, Sparrate, Kinderalter und Depotkosten liefern eine erste Orientierung. Prüfe beim ETF-Vergleich auch die Fondseinstufung und deinen noch verfügbaren Pauschbetrag.

Deine Angaben

Starte mit groben Werten. Der Rechner soll Orientierung geben, keine Steuererklärung ersetzen.

Jahre
Dein Alter zu Beginn des ersten modellierten Beitragsjahres ab 2027. Für den Berufseinsteigerbonus zählt dieser Stichtag, nicht dein Alter beim Vertragsabschluss.
Bei gleichbleibender Sparrate höchstens 570 € monatlich (6.840 € Eigenbeitrag pro Jahr). Zulagen zählen nicht zu dieser Grenze.
Kinder
Jahre
Gemeint ist der Beginn der Depot-Auszahlung: regulär zwischen 65 und 70 Jahren. Frühere gesetzliche Altersleistungen und abweichende Vertragsbedingungen werden nicht geprüft.

Ich bin unmittelbar förderberechtigt

Zum Beispiel als Arbeitnehmer, Azubi, nicht befreiter Minijobber oder künftig als Selbstständiger. Eine nur mittelbare Berechtigung über den Ehepartner wird hier nicht berechnet.

Berufseinsteigerbonus einrechnen

Nur aktivieren, wenn du den einmaligen Bonus noch nicht erhalten hast. Zusätzlich nötig: unmittelbar förderberechtigt, am Jahresanfang unter 25 und mindestens 120 Euro Eigenbeitrag im Jahr. Ohne Bestätigung rechnen wir ohne Bonus.

Kosten, Rendite und ETF-Steuern

Rendite und Kosten sind Annahmen. Die ETF-Steuereinstufung und den verfügbaren Pauschbetrag solltest du passend zu deinem Fall wählen.

% p.a.
Thesaurierender Fonds im Privatvermögen. Aktienfonds: fortlaufend mehr als 50 % Kapitalbeteiligungen laut Anlagebedingungen; Mischfonds: mindestens 25 %. Die Bezeichnung ETF allein reicht nicht.
€
Nur der für dieses Depot verbleibende Betrag: insgesamt höchstens 1.000 Euro pro Person oder 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung. Das Modell hält deinen verfügbaren Betrag jährlich konstant. Bei vollständig anderweitiger Nutzung: 0.

ETF-Kosten

0,2 % p.a.

Inflation

2 % p.a.

Steuerannahmen

AV: 20 % angenommene Belastung des steuerpflichtigen Anteils, nicht pauschal des gesamten Guthabens. ETF: 26,375 % inklusive Solidaritätszuschlag, ohne Kirchensteuer; erst nach gewählter Teilfreistellung und verfügbarem Pauschbetrag.

Einzahlung

Monatlich nachschüssig. Die Förderung wird im Modell einmal pro Jahr angelegt.

Was rechnet fynfyn automatisch?

  • Die staatliche Grundzulage wird aus deiner Sparrate berechnet.
  • Kinderzulagen laufen im Modell nur bis zur gewählten Kindergeld-Dauer, nicht automatisch bis Rentenstart.
  • Beim thesaurierenden ETF berücksichtigt das Modell Erwerbsmonate, Vorabpauschalen im Folgejahr und die gewählte Teilfreistellung. Die laufenden Kosten bleiben eine feste Annahme.
  • Das Ergebnis ist ein Schnellcheck. Produktdetails und persönliche Steuern können später abweichen.

Unter deinen Annahmen: Altersvorsorgedepot vorne

+1.853 €

Grober Unterschied zum Rentenstart unter deinen Annahmen. In heutiger Kaufkraft entspricht das etwa +983 €.

AV-Steuerszenario für einen Auszahlungsplan: 0 € ungeförderte Eigenbeiträge werden nicht erneut besteuert. Angenommener Steuerabzug: 37.241 €. Keine persönliche Steuerberechnung und kein frei auszahlbares Nettokapital.

Förderung im ersten Jahr

540 €

Förderung auf Eigenbeitrag

30 %

AV-Depot

148.966 €

ETF-Depot

147.113 €

ETF: angenommener Gesamtverkauf am Ende des letzten Sparjahres. Laufende Steuern werden im Modell durch Teilverkäufe bezahlt, nicht durch zusätzliche Einzahlungen. Steuerannahmen und Grenzen

Entwicklung bis zum Rentenstart

Modellwerte nach angenommenen Steuern, keine vorzeitigen Auszahlungswerte. Die AV-Steuerannahme richtet sich am jeweiligen Punkt nach Alter und bisheriger Vertragsdauer. Jeder ETF-Punkt zeigt einen hypothetischen Gesamtverkauf zum jeweiligen Jahresende, nicht jährliches Verkaufen und Wiederanlegen.

Altersvorsorgedepot

148.966 €

ETF-Depot

147.113 €

Modellkapital in Euro · Alter in Jahren. Alle Jahreswerte findest du auch in der Tabelle unter der Grafik.

Jahreswerte als Tabelle

Modellwerte, keine garantierten oder vorzeitig auszahlbaren Beträge. Für spätere Jahre in der Tabelle nach unten scrollen; mit Tastatur die Tabelle fokussieren und die Pfeiltasten verwenden.

Start und Ende jedes Vertragsjahres, nach angenommenen Steuern und auf volle Euro gerundet; nicht inflationsbereinigt.
Alter (Jahre) AV-Depot ETF-Depot
35 (Start)0 €0 €
361.906 €1.847 €
373.911 €3.802 €
386.021 €5.870 €
398.240 €8.058 €
4010.574 €10.372 €
4113.030 €12.775 €
4215.613 €15.257 €
4318.331 €17.872 €
4421.191 €20.626 €
4524.199 €23.528 €
4627.363 €26.586 €
4730.692 €29.810 €
4834.194 €33.209 €
4937.878 €36.794 €
5041.753 €40.574 €
5145.831 €44.562 €
5250.120 €48.769 €
5354.632 €53.208 €
5459.379 €57.893 €
5564.373 €62.838 €
5669.626 €68.058 €
5775.153 €73.568 €
5880.967 €79.368 €
5987.083 €85.467 €
6093.517 €91.881 €
61100.286 €98.625 €
62107.407 €105.719 €
63114.898 €113.181 €
64122.779 €121.030 €
65131.069 €129.287 €
66139.791 €137.973 €
67148.966 €147.113 €

Warum kommt das raus?

Drei Faktoren erklären den Unterschied.

540 € Förderung im ersten Jahr

Diese Förderung wird zusätzlich zu deiner Sparrate angelegt.

0,8 % Depotkosten

Je höher die Kosten, desto stärker schrumpft der Vorteil über die Jahre.

6 % Rendite-Annahme

Der Rechner nutzt ein einfaches Marktszenario statt einer langen Kapitalmarkt-Prognose.

Förderung im Detail

Das bekommst du im ersten Jahr. Kinderzulage kann später wegfallen.

Grundzulage ausgeschöpft540 € von 540 €

Stark: Du schöpfst die volle Grundzulage von 540 € aus.

Grundzulage

540 €

Kinderzulage

Im ersten Jahr. In der Hochrechnung nur bis zur gewählten Kindergeld-Dauer.

0 €

Berufseinsteigerbonus

Nur bei bestätigtem, noch nicht genutztem Anspruch: unter 25 am Jahresanfang, unmittelbar berechtigt und mindestens 120 Euro Eigenbeitrag im Jahr. Im Modell nur im ersten Jahr.

0 €

Förderung über Laufzeit

Summe aus Grundzulage, Kinderzulage und möglichem Bonus im Modell.

17.280 €

Monatliche Auszahlung bis 85

Vereinfachter Auszahlplan aus dem Altersvorsorgedepot.

690 €

Kosten-Grenze

Bis hier bleibt das Altersvorsorgedepot im Modell vorne.

0,87 % p.a.

Wenn ein Produkt teurer ist, können Gebühren den Fördervorteil auffressen.

Keine Anlage- oder Steuerberatung
Der Rechner arbeitet bewusst mit Standardannahmen. Er soll dir zeigen, ob das Thema für dich interessant ist und welche Werte besonders wichtig sind.

Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für junge Leute?

Das Altersvorsorgedepot ist vor allem dann spannend, wenn du lange Zeit bis zur Rente hast. Förderung, Rendite und Kosten wirken über viele Jahre zusammen. Deshalb zeigt dir der Rechner nicht jede Steuerzeile, sondern die wichtigste Frage: Wie stark verbessert die Förderung dein Ergebnis gegenüber einem normalen ETF-Depot?

Das Ergebnis hängt besonders von Förderung, Kosten und Steuerannahmen ab. Ein rechnerischer Vorsprung ist keine Produktempfehlung. Prüfe vor einer Entscheidung auch Anbieter, persönliche Steuern und Auszahlungsregeln.

So funktioniert die Förderung ab 2027

Auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag im Jahr kommen 50 Cent je Euro Grundzulage. Auf weitere Beiträge bis 1.800 Euro kommen 25 Cent je Euro dazu. Die volle Grundzulage liegt damit bei 540 Euro pro Jahr. Für Kinder kann ein Elternteil zusätzlich bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr erhalten.

Für die neuen Verträge ab 2027 sind reguläre eigene Einzahlungen auf 6.840 Euro pro Jahr begrenzt. Bei der hier gleichbleibenden monatlichen Sparrate entspricht das 570 Euro. Zulagen und Erträge zählen nicht zu dieser Beitragsgrenze; gesetzliche Sonderübertragungen werden hier nicht simuliert. Beiträge über 1.800 Euro erhöhen die Zulage nicht. Der reguläre Beginn der Depot-Auszahlung liegt zwischen 65 und 70 Jahren, nicht bei 75. Ein früherer Beginn bei bestimmten gesetzlichen Altersleistungen ist ein nicht modellierter Sonderfall. Bei Eingaben außerhalb dieser Grenzen erscheint ein Hinweis statt einer Hochrechnung.

Wichtig: Kinderzulage ist keine automatische Zulage bis zu deiner Rente. Der Rechner fragt deshalb das Alter deiner Kinder zu Beginn des Modelljahres 2027 ab und berücksichtigt die Kinderzulage nur bis zur angenommenen Kindergeld-Dauer. Das ist eine Jahresvereinfachung, keine Prüfung einzelner Kindergeldmonate. Die Zulage muss dir zugeordnet sein. Für den optionalen Riester-Check ist zusätzlich das tatsächliche Geburtsjahr nötig: Bis einschließlich 2007 gelten bei alter Förderung 185 Euro, ab 2008 300 Euro pro Kind. Die neue AVD-Kinderzulage kennt diese Geburtsjahrgrenze nicht: Bei mindestens 120 Euro Jahresbeitrag beträgt sie je Kind 100 Prozent des Eigenbeitrags, höchstens 300 Euro. Der einmalige Berufseinsteigerbonus von 200 Euro setzt voraus, dass du zu Beginn des Beitragsjahres unter 25 und unmittelbar zulageberechtigt bist und mindestens 120 Euro Eigenbeitrag im Jahr leistest. Dein Alter beim Vertragsabschluss allein genügt nicht. Der Rechner setzt den Bonus nur auf ausdrückliche Bestätigung eines noch nicht genutzten Anspruchs im ersten Modelljahr an. Bereits erhaltene Boni werden nicht erneut angesetzt. Ohne unmittelbare Förderberechtigung setzt der Rechner die Förderung auf 0 Euro; die abweichenden Regeln für mittelbar berechtigte Ehepartner bildet er nicht ab.

Riester behalten oder wechseln?

Wenn du schon einen Riester-Vertrag hast, lohnt ein zweiter Blick: Für Geringverdiener mit mehreren Kindern kann die alte Riester-Förderung höher ausfallen. Für die volle Zulage brauchst du grundsätzlich 4 Prozent des maßgeblichen Vorjahreseinkommens, höchstens 2.100 Euro, abzüglich deiner Zulagen; mindestens jedoch 60 Euro Eigenbeitrag im Jahr. Die 60 Euro reichen also nicht immer. Bei weniger Eigenbeitrag wird die Zulage anteilig gekürzt. Das Altersvorsorgedepot koppelt die Förderung dagegen an deine Sparrate. Der vereinfachte Riester-Check vergleicht nur die laufenden Zulagen unmittelbar Berechtigter, nicht Vertragskosten, Garantien oder zusätzliche Steuervorteile. Neue Riester-Verträge gibt es voraussichtlich nur noch bis Ende 2026.

Wie behandelt der Rechner ungeförderte Beiträge?

Bei bestätigter Förderberechtigung unterstellen wir, dass deine Eigenbeiträge bis 1.800 Euro pro Jahr tatsächlich durch Zulagen oder Sonderausgabenabzug gefördert werden. Zusätzliche Steuererstattungen legen wir nicht wieder an. Beiträge darüber und sämtliche Beiträge ohne Förderberechtigung führen wir getrennt mit derselben Rendite und denselben Kosten fort. Bei diesen ungeförderten Beiträgen wird nicht noch einmal die Einzahlung besteuert, sondern nur ein positiver Ertrag.

Für den modellierten Auszahlungsplan setzen wir 20 Prozent Belastung auf das geförderte Guthaben und den steuerpflichtigen Ertrag des ungeförderten Teils an. Liegen bei Rentenstart mindestens zwölf volle Vertragsjahre und das vollendete 62. Lebensjahr vor, geht nur die Hälfte dieses Ertrags in die Steuerannahme ein. Der Vertrag beginnt im Modell mit dem ersten Sparjahr. Die 20 Prozent sind eine Annahme, kein gesetzlicher Steuersatz. Bei Verlusten rechnen wir keine Steuererstattung hinzu.

Das ist eine vereinfachte Bewertung zum Rentenstart, keine Simulation einzelner späterer Steuerbescheide. Die Monatsrate verteilt diesen Modellwert ohne weitere Rendite bis 85. Ein erst während der Auszahlung erreichter Zwölfjahreszeitraum, spätere Erträge, wechselnde Steuersätze, Sozialabgaben, eine lebenslange Rente und vorzeitige schädliche Verwendung sind nicht abgebildet. Zukünftige Gesetzesänderungen können beide Depotmodelle verändern.

Wie werden die ETF-Steuern gerechnet?

  • Das Modell beginnt im Januar und kauft monatlich zum Monatsende Anteile eines thesaurierenden Fonds. Die Teilfreistellung richtet sich nach deiner Auswahl, nicht nach der Bezeichnung ETF. Ausschüttende Fonds und Immobilienfonds werden nicht abgebildet.
  • Die Vorabpauschale verwendet den modellierten Fondskurs am Jahresanfang und ist durch dessen positive Jahreskursänderung begrenzt. Im Erwerbsjahr zählt der Kaufmonat mit: Januar 12/12, Dezember 1/12. Einzahlungen sind kein Kursgewinn.
  • Der steuerliche Zufluss erfolgt am ersten Werktag des Folgejahres. Dafür nutzen wir den Pauschbetrag dieses Folgejahres. Bei einem Gesamtverkauf am Jahresende fällt für dieses Verkaufsjahr keine weitere Vorabpauschale an. Bereits angesetzte Vorabpauschalen mindern den Verkaufsgewinn vor Teilfreistellung, auch wenn sie durch den Pauschbetrag steuerfrei blieben.
  • Januarzufluss und Verkäufe teilen sich einen einzigen verfügbaren Jahrespauschbetrag. Um keine zusätzlichen Einzahlungen vorauszusetzen, finanziert das Modell die Januarsteuer durch gebührenfreie Teilverkäufe der ältesten Anteile zuerst (FIFO), einschließlich der dadurch entstehenden Steuer. Das ist eine Rechenannahme, kein automatischer Service deines Brokers.
  • Der Basiszins bleibt als Szenario bei 3,2 % jährlich. Das ist keine Prognose für die Jahre ab 2027. Gesetzlich wird er jedes Jahr neu bestimmt. Rendite, Fondseinstufung und verfügbarer Pauschbetrag bleiben im Modell konstant.
  • Die Rechnung nutzt ungerundete Modellkurse und Bruchteile von Anteilen. Tatsächliche Kurstage, Cent-Rundungen beim Steuerabzug, Handelskosten, andere Kapitalerträge, Verlustvorträge, Günstigerprüfung, Kirchensteuer und spätere Rechtsänderungen fehlen. Eine persönliche Steuerabrechnung oder ein garantierter Vorteil lässt sich daraus nicht ableiten.

Altersvorsorgedepot oder normales ETF-Depot?

Das Altersvorsorgedepot punktet mit Förderung und steuerlicher Behandlung in der Ansparphase. Das normale ETF-Depot punktet mit Flexibilität, einfacher Verfügbarkeit und meist sehr niedrigen Kosten. Der Rechner vergleicht beide Wege mit derselben Sparrate.

Wichtig ist: Das Ergebnis ist keine Produkt-Empfehlung. Es zeigt, ob sich die Richtung lohnt. Die konkrete Entscheidung hängt später davon ab, welche Anbieter 2027 starten und wie teuer ihre Produkte wirklich sind.

Kosten: wo die Rechnung kippt

Förderung hilft nur, wenn die Kosten nicht zu hoch sind. Darum ist das Feld Depotkosten sichtbar geblieben. Selbst kleine Unterschiede können über Jahrzehnte viel Geld kosten. Die Kosten-Grenze zeigt dir, bis zu welchen Effektivkosten das Altersvorsorgedepot im Modell noch vorne liegt.

Für wen der Rechner besonders nützlich ist

Besonders hilfreich ist der Rechner für Berufseinsteiger, Azubis, junge Angestellte, nicht befreite Minijobber und junge Selbstständige. Studierende sollten prüfen, ob sie über einen Job tatsächlich förderberechtigt sind. Ohne Förderung kann ein normales ETF-Depot schnell die einfachere Lösung sein.

Häufige Fragen

Kurze Antworten, ohne Steuerdeutsch.