Netzentgelt-Modul für Wallbox, Wärmepumpe und Speicher

§14a-EnWG-Rechner

Vergleiche Modul 1, Modul 2 und die zulässige Kombination Modul 1 + 3 anhand Deiner Jahreswerte.

Verbrauch und Netzentgelt

Alle Beträge pro Jahr und einheitlich inklusive Umsatzsteuer eingeben. Gemeint ist nur das Netzentgelt, nicht der gesamte Strompreis.

Nur der Verbrauch der separat messbaren steuerbaren Geräte für Modul 2.

kWh

Normaler Netzentgelt-Arbeitspreis vor der Reduktion.

ct/kWh

Gesamter Zählpunkt einschließlich Haushaltsverbrauch und Netzentgelt-Grundpreis. Keine Messkosten oder Strombeschaffungskosten.

€

Jahrespauschale aus dem Preisblatt Deines Netzbetreibers.

€

Zusätzliche jährliche Mess-, Lieferanten- und Betriebskosten gegenüber dem Vergleich ohne Entlastung.

€

Zusätzliche Jahreskosten inklusive separatem Zähler und gegebenenfalls Lieferanten-Grundpreis.

€

Gesamte zusätzliche Jahreskosten dieser Kombination, nicht nochmals zu Modul 1 addieren.

€

Gesamtes bisheriges Netzentgelt minus zeitvariables Netzentgelt vor der Pauschale. Alle Tarifzeiten einbeziehen. Negativ = Mehrkosten.

€
Welche Kombination ist möglich?
Modul 2 reduziert den Netzentgelt-Arbeitspreis um 60 % auf 40 % und erfordert einen separaten Zähler. Modul 3 ist nur zusammen mit Modul 1 möglich und benötigt ein intelligentes Messsystem. Modul 2 + 3 ist ausgeschlossen.

Höchste Entlastung im Modell

252,04 €

Modul 2 nach den eingetragenen Zusatzkosten pro Jahr. Negative Werte bedeuten Mehrkosten, nicht Ersparnis.

Modul 1 nach Kosten

114,00 €

Pauschale, begrenzt auf das Netzentgelt, minus Zusatzkosten

Modul 2 nach Kosten

252,04 €

60 % des steuerbaren Arbeitspreisanteils minus Zusatzkosten

Modul 1 + 3 nach Kosten

168,00 €

Zeitvariabler Gesamtverbrauch und gedeckelte Pauschale minus Zusatzkosten

Vergleichsschwelle Modul 2

2.699,28 kWh

Gleichstand mit Modul 1 bei unveränderter erreichbarer Pauschale und unveränderten Zusatzkosten. Oberhalb ist Modul 2 günstiger. Bei 0 kWh kann Modul 2 bereits günstiger sein.

Jährlicher Modulvergleich

Modul 1
114,00 €
Modul 2
252,04 €
Modul 1 + 3
168,00 €
Hinweis zur Einordnung
Rechenbeispiel, keine Tarif- oder Anspruchsprüfung. Die vorbelegten Werte sind keine aktuellen Netzbetreiberangebote. Prüfe Messkonzept, Berechtigung, Preisblatt und Weitergabe der Entlastung mit Deinem Netzbetreiber und Stromanbieter.

So rechnet der Modulvergleich

Modul 1 zieht die Pauschale vom Netzentgelt des gesamten Zählpunkts ab. Das Netzentgelt kann dadurch nicht unter null fallen. Mehrere steuerbare Geräte am selben Zählpunkt vervielfachen die Pauschale nicht.

Modul 2 spart 60 % des Netzentgelt-Arbeitspreises für den getrennt gemessenen steuerbaren Verbrauch. Für diesen separaten Zähler fällt kein Netzentgelt-Grundpreis an. Das Modell nimmt an, dass der bisherige Haushalts-Grundpreis bestehen bleibt. Andere Tarifunterschiede und zusätzliche Mess-, Lieferanten- oder Betriebskosten gehören in die Zusatzkosten des jeweiligen Moduls.

Für Modul 1 + 3 wird zuerst der eingetragene Zeitfenster-Saldo vom bisherigen jährlichen Netzentgelt abgezogen, dann die Pauschale bis zur Grenze von null. Erst danach werden die Zusatzkosten abgezogen. Der Saldo muss alle Hoch-, Standard- und Niedertarifzeiten sowie den gesamten Netzbezug am Zählpunkt berücksichtigen – nicht nur den verschiebbaren Geräteverbrauch. Ein negativer Saldo bedeutet höhere Netzentgelte. Ohne diese Tarif- und Verbrauchsdaten ist das Ergebnis von Modul 1 + 3 nur ein angenommenes Szenario.

Verglichen wird mit demselben Verbrauch ohne §14a-Entlastung. Einmalige Umbaukosten, abweichende Stromlieferpreise und die persönliche Berechtigung werden nicht automatisch berechnet. Die Vergleichsschwelle für Modul 2 ist kein pauschaler Tarifwechsel-Tipp. Die jährlichen Ergebnisse enthalten Centbeträge; die Verbrauchsschwelle ist gerundet.

Quellen

Bundesnetzagentur: steuerbare Verbrauchseinrichtungen, Modulwahl und Voraussetzungen

Bundesnetzagentur: Festlegung BK8-22/010-A